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Deutschen Meistertitel verteidigt!
10. Oktober 2011 von Team Spezial
Das vergangene Wochenende nutzte die Klasse, um ihren Meister 2011 am Bodensee zu ermitteln. Aufgrund der WM und verletzungbedingten Absagen konnte die Meldezahl des Vorjahres nicht erreicht werden.
Wir reisten einen Tag früher an, um eventuellen Staus zu entgehen. Ohne Erfolg, gleich hinter Hamburg eine Stunde warten!
Den Freitag noch das Boot präparieren und früh ins Bett. Die Nacht war unglaublich kalt! Hatte es einen Tag vorher noch 25°C, war die Temperatur am Freitag um ca. 15°C gefallen.
Am Nächsten Tag ging es nach der Steuermannsbesprechnung zügig aufs Wasser.
Die erste Wettfahrt konnten wir nach gutem Start und Wind um 4 Bft. ungefährdet für uns entscheiden, wobei ab der ersten Luvtonne ohne kein großes taktieren mehr möglich war, da der Wind ordentlich nach links gedreht hatte.
Die zweite Wettfahrt wurde wegen eines ähnlichen Drehers dann abgebrochen. Die folgende Wettfahrt starteten wird nah am Feld, allerdings fuhren wir etwas zu weit nach rechts und Axel, der, unterstützt durch seinen kanadischen Vorschoter Leith Shenston, die linke Seite gewählt hatte, fuhr ebenfalls einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Wir patzten und gingen nur als fünfte ins Ziel.
Die nächsten zwei Rennen konnten wird wieder für uns entscheiden. Das vorletzte mit weniger Vorsprung, das letzte wieder mit mehr Vorsprung. Dann war's auch genug. Sieben Stunden auf dem Wasser bei 8°C Lufttemperatur brachte auch uns an die Grenzen. Der Wettfahrtleiter überlegte zwar kurz, ob er nach der dritten Wettfahrt hätte schluss machen sollen, entschied sich der guten Windverhältnisse dagegen. Und er sollte recht behalten.
Am Sonntag war das eingetreten, womit wir eigentlich für das ganze Wochenende gerechnet hatten. Es war kein segelbarer Wind mehr auf dem See. Auch der einzige Startversuch der Longtze-Boote, mit denen wir das Event zusammen hatten, musste auf Hälfte der Startkreuz abgebrochen werden. Um kurz nach eins stand die Diagnose fest: Titel erfolgreich verteidigt!
Die U23-Wertung entschied dieses Mal Tobias Merkel für sich. Glückwunsch!
Wir haben also wieder einmal Folgendes dazu gelernt:
- Im Süden ist es nicht immer warm!
- Im Süden kann es auch Wind geben!
- Schwäne sehen manchmal aus wie Schaumkronen!
Fotos gibt's hier auf der Veranstalterhomepage.
Wittensee Finale: 2. Platz!
10. Oktober 2011 von Team Spezial
Die WM noch gar nicht richtig hinter uns gelassen und doch schon wieder auf der nächsten Regatta am Wittensee gewesen. Absoluter Leichtwind ließ uns an dem einzigen Wettkampftag am Samstag wenig Möglichkeiten zu handeln. So konnten wir glücklicherweise durch das bessere Ergebnis im letzten Rennen die Regatta punktgleich mit dem Drittplatzierten beenden.
Glückwunsch an Carmen und Olli zu ihrem Sieg in ihrem Heimatverein!
Deutschen Meistertitel verteidigt!
10. Oktober 2011 von Team Spezial
Das vergangene Wochenende nutzte die Klasse, um ihren Meister 2011 am Bodensee zu ermitteln. Aufgrund der WM und verletzungbedingten Absagen konnte die Meldezahl des Vorjahres nicht erreicht werden.
Wir reisten einen Tag früher an, um eventuellen Staus zu entgehen. Ohne Erfolg, gleich hinter Hamburg eine Stunde warten!
Den Freitag noch das Boot präparieren und früh ins Bett. Die Nacht war unglaublich kalt! Hatte es einen Tag vorher noch 25°C, war die Temperatur am Freitag um ca. 15°C gefallen.
Am Nächsten Tag ging es nach der Steuermannsbesprechnung zügig aufs Wasser.
Die erste Wettfahrt konnten wir nach gutem Start und Wind um 4 Bft. ungefährdet für uns entscheiden, wobei ab der ersten Luvtonne ohne kein großes taktieren mehr möglich war, da der Wind ordentlich nach links gedreht hatte.
Die zweite Wettfahrt wurde wegen eines ähnlichen Drehers dann abgebrochen. Die folgende Wettfahrt starteten wird nah am Feld, allerdings fuhren wir etwas zu weit nach rechts und Axel, der, unterstützt durch seinen kanadischen Vorschoter Leith Shenston, die linke Seite gewählt hatte, fuhr ebenfalls einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Wir patzten und gingen nur als fünfte ins Ziel.
Die nächsten zwei Rennen konnten wird wieder für uns entscheiden. Das vorletzte mit weniger Vorsprung, das letzte wieder mit mehr Vorsprung. Dann war's auch genug. Sieben Stunden auf dem Wasser bei 8°C Lufttemperatur brachte auch uns an die Grenzen. Der Wettfahrtleiter überlegte zwar kurz, ob er nach der dritten Wettfahrt hätte schluss machen sollen, entschied sich der guten Windverhältnisse dagegen. Und er sollte recht behalten.
Am Sonntag war das eingetreten, womit wir eigentlich für das ganze Wochenende gerechnet hatten. Es war kein segelbarer Wind mehr auf dem See. Auch der einzige Startversuch der Longtze-Boote, mit denen wir das Event zusammen hatten, musste auf Hälfte der Startkreuz abgebrochen werden. Um kurz nach eins stand die Diagnose fest: Titel erfolgreich verteidigt!
Die U23-Wertung entschied dieses Mal Tobias Merkel für sich. Glückwunsch!
Wir haben also wieder einmal Folgendes dazu gelernt:
- Im Süden ist es nicht immer warm!
- Im Süden kann es auch Wind geben!
- Schwäne sehen manchmal aus wie Schaumkronen!
Fotos gibt's hier auf der Veranstalterhomepage.
WM Weymouth: 9. Platz!
18. September 2011 von Team Spezial
Am letzten Tag der WM ging es noch einmal auf's Wasser. Allerdings schien die Windvorhersage dieses Mal zu stimmen. Mittelwindbedigungen beim Rausfahren ließen nicht sehr große Freude aufkommen.
Im ersten Rennen des Tages fielen wir nach einem guten Start zurück, da die bei der ersten Luvtonnenannäherung ein Spi nach dem anderen uns den Wind nahm. Irgendwie brachten wir aber auch dieses Rennen ins Ziel. Der Blick auf die Ziellinie ließ schreckliches erahnen. Die wartenden Boote sprachen für ein weiteres Rennen, bei dessen Windbedingungen uns vorne das Wasser hineinläuft und am Heck kein sauberer Strömungsabriss zu Stande kommt.
Es half alles nichts. Entsprechend unserer Stimmung war auch unser Start schlecht. Wir wendeten uns allerdings frei und konnten bei zunehmendem Wind etwas besser mithalten. Ab und zu reichte der Wind für Doppelsteher aus und das Boot konnte sein Potential entfalten. Die ständigen Windlöcher verhinderten jedoch ein besseres Ergebnis.
Pünktlich nach dem Zieldurchgang kam der Wind mit 5 Bft und wir hatte noch mal richtig Spaß, der lediglich durch die drückenden Trapezhosen gemindert wurde.
Nach den beiden Rennen gingen wir sicher davon aus, dass wir die Top 10 nicht mehr halten konnten. Die Ergebnisliste belehrte uns eines Besseren. Aufgrund der vielen Frühstartdisqualifikationen waren unsere Tagesergebnisse gar nicht so schlecht und wir verbesserten uns auf den neunten Platz!
Für uns ein wahnsinns Ergebnis, mit dem wir nach den Leistungen der vergangenen Saison nicht mehr gerechnet hatten. Weltmeister wurde zum dritten Mal in Folge Archie Massey mit seinem Vorschoter Dan Wilsdon vor den erneuten Vizemeistern Roger Gilbert und Ben McGrane!
Nach dem Booteverladen gings zur Siegerehrung, bei der die Engländer offenbar noch einmal beweisen wollten, dass sie auch Essen kochen können, das lecker schmeckt!
Am weiteren Verlauf des Abends knöpfte sich die Crewsunion noch einige Steuerleute vor. Ich gehörte dieses Mal auch zu den "Auserwählten" und wurde für meine Wenden-Kenterung im zweiten Rennen mit einer Gießkanne voll Cider+Jägermeister auf ex bestraft...
Fazit: Es war eine großartige WM mit teilweise zu viel und zu wenig Wind, aber jeder Menge Spaß. Hierzu trug nicht zuletzt auch die super WG-Besetzung bei!
An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Klaas Dietrich, der, wie schon so oft, unsere Reise durch einen Reparaturnachteinsatz am Zugfahrzeug überhaupt möglich gemacht hat.
Das Gesamtergebnis ist hier zu finden!
Da offensichtlich das Video des ersten Tages in Deutschland nicht zu gucken war, ist hier ein weiterer Link mit dem Video.
WM Weymouth: Teil 9
15. September 2011 von Team Spezial
Heute gab es wieder einmal Startverschiebung. Diesmal jedoch wegen zu wenig Wind! Gegen 14 Uhr setzte sich dann doch noch die Thermik durch und es ging aus dem Hafen auf die Bahn.
Im ersten Rennen hatten wir einen guten Start, verloren jedoch bei Winden um 6 Knoten einige Boote bis ins Ziel und beendeten das Rennen als 22. Aufgrund der Bedingungen waren wir damit zufrieden und und hofften, dass dies das einzige Rennen des Tages sein würde. Wunschdenken!
Also war wieder motivieren angesagt. Wir erarbeiteten uns erneut einen guten Start und konnten dieses Mal mit abgeklärterer Taktik unseren Geschwindigkeitsnachteil etwas ausgleichen. Es reichte am Ende für Platz 13.
In der Gesamtwertung liegen wir nun auf Platz 10.
Aufgrund unserer gestrigen Leistungen, wurden wir auch im Tagesbericht der offiziellen Seite erwähnt. Eikes Bezeichnungen sprechen Bände. Hier zu finden unter Race 3 (POW) & 4.
WM Weymouth: Teil 8
14. September 2011 von Team Spezial
Wir waren segeln!!! Und gar nicht mal so langsam. Es wurden tatsächlich die angekündigten zwei Rennen gesegelt. Wir kamen beim ersten Start gut weg und gingen als zweite um die erste Luvtonne. Downwind mussten wir uns leider einigen Teams geschlagen geben. Nach einer kurzen Kenterung auf dem letzten Amwindschlag, konnten wir immerhin noch als siebte über die Ziellinie gehen.
Im zweiten Rennen hatten wir erneut einen sehr guten Start vor dem Feld, weshalb wir uns bis zum Aushängen der Ergebnisse nicht sicher waren, ob der Einzelrückruf nicht uns gegolten haben könnte. Den Start bereinigen wäre bei so vielen Booten allerdings auch viel zu "teuer" geworden. Nach der Startkreuz gingen wir als Führende!!! um die Luvtonne und verloren bis zur Leetonne nur ein Boot. Der immer wieder nachlassende Wind ließ uns bis ins Ziel Boot um Boot verlieren. Die harten Masten sind bei diesen Bedingungen eindeutig im Vorteil. Der Bahnverkürzung ist es zu verdanken, dass wir am Ende noch als 12. das Rennen beendeten.
Für morgen ist Leichtwind angesagt, weshalb es wohl schwierig werden wird unseren momentanen gesamt 7. Platz zu halten.
WM Weymouth: Teil 7
13. September 2011 von Team Spezial
Man kann es kaum glauben, aber wieder ist ein Tag ohne Segeln vergangen! Dabei war es dieses Mal ganz schön knapp! Erst wurde die Flagge zum Auslaufen gehisst und als der Großteil der Flotte bereit war, erschien wieder die Startverschiebungsflagge. Leider berechtigt, da der Wind in Böen wieder auf 35 Knoten angestiegen war.
Interessant war das Gefühl, mal wieder einen Neoprenanzug zu tragen.
Für morgen stehen die Chancen besser, aber wir werden sehen!
WM Weymouth: Teil 6
12. September 2011 von Team Spezial
Und noch einmal zu viel Wind: Segeln unmöglich! Immerhin konnten wir uns aufgrund der Wettervorhersage von vornherein darauf verlassen: ausschlafen ist angesagt!
Für morgen verspricht die Windvorhersage jedoch Besserung und wir gehen davon aus, dass zwei Rennen gefahren werden!
Mittlerweile ist gibt es auch ein Video des ersten Rennens!
WM Weymouth: Teil 5
11. September 2011 von Team Spezial
Wieder ein Tag ohne Segeln! Der weiter zunehmende Wind ließ der Wettfahrtleitung keine Wahl.
Wir wussten uns auch dieses Mal zu beschäftigen. Hier ein Auszug der Ablenkungen:
- schlafen
- golfen
- Teilnahme am Bootsbauwettbewerb
- Formel 1 gucken
- Americas Cup gucken
Morgen ist noch mehr Wind angesagt, also gilt es für uns wieder kreativ zu werden!
WM Weymouth: Teil 4
10. September 2011 von Team Spezial
Auch das heutige Rennen wurde wegen zu viel Wind abgesagt. Einige Segler gingen trotzdem auf's Wasser und hatten offensichtlich Spaß.
Für Sonntag sind wieder zwei Wettfahrten angesetzt, sofern es der Wind zulässt!
WM Weymouth: Teil 3
09. September 2011 von Team Spezial
Der Wind hatte heute merklich nachgelassen. Allderdings hinderte uns der Nebel am pünktlichen Auslaufen.
Mit ca. einer halben Stunde Verspätung wurde der erste Start angeschossen und nach einem Gesamtrückruf wieder abgebrochen. Im folgenden Start konnten wir uns gut behaupten und gingen auf Platz 3 um die erste Luvtonne. Bis ins Ziel haben wir noch einige Boote verloren und gingen als 10. über die Linie!
Das zweite Rennen wurde nach der ersten Runde abgebrochen, da mehrere Winddreher das Rennen zur Lotterie machten. Wir lagen im Mittelfeld und waren aufgrund des nachlassenden Windes froh um den Abbruch!
Morgen findet die Englische Meisterschaft, der legendäre Prince of Wales Cup, statt. Dieses Rennen geht allerdings nicht in die WM-Wertung. Für den morgigen Tag ist dann auch wieder mehr Wind angesagt!
WM Weymouth: Teil 2
08. September 2011 von Team Spezial
Heute war der erste Wettkampftag bzw. wäre er gewesen. Bei ordentlich Druck ging es auf's Wasser und Kenterungen konnten schon im Hafen beobachtet werden. Nachdem wir draußen waren und zum Basteln das Boot kentern mussten, sind wir noch zwei Mal mit dem Spi über's Wasser geflogen, bevor wir wieder an Land gefahren sind.
Nach zwei Stunden an Land wurde dann der Abbruch für den gesamten Tag bekannt gegeben.
In Anbetracht der Windvorhersage für die kommenden Tage sind für den morgigen Tag zwei Wettfahrten geplant.
WM Weymouth: Teil 1
06. September 2011 von Team Spezial
Mittlerweile sind 18 Monate vergangen und es ist Zeit, einen neuen Weltmeister der Int 14 zu ermitteln.
Nach einer anstrengenden Fahrt erreichten wir Weymouth bei Sonnenschein am Samstag Morgen. Der Tag war mit Einzug in unsere WM-Behausung, Schlafen und Basteln ausgefüllt.
Am Sonntag konnten wir endlich den ersten Trainingsschlag machen. Bei 5-6 Bft. gingen wir mit Peers Kamera am Baum auf's Wasser. (Video dazu siehe unten)
Die für gestern und heute angesetzte Team-WM musste mangels zu wenig Wind abgesagt werden. Auch der gestrige Team-Bowlingabend schaffte keine Klarheit bezüglich des Titels. Nichts desto trotz wird heute Abend die legendäre Team-WM-Party stattfinden!
Am Donnerstag startet die WM und die Windvorhersage ist viel versprechend!
Young Europeans Sailing: 6. Platz!
14. Juni 2011 von Team Spezial
Kaum aus Italien wieder zurück, stand die vergangenen drei Tage schon das nächste Event auf dem Programm. Erstmalig hatten die 14s das Glück an dem ehem. Pfingstbusch in Kiel teilnehmen zu dürfen.
Was wir vorfanden waren leider italienische Windverhältnisse. Wenig Wind an den ersten beiden Tagen und Mittelwind am Montag.
Nachdem wir den Eröffnungslauf noch knapp für uns entscheiden konnten (es war grade genug Wind für einen Doppelsteher), patzen wir kurz darauf im zweiten und letzten Rennen des Tages.
Der Sonntag versprach nicht viel mehr. Noch weniger Wind, bei einer für uns ungünstigen Welle. Wir tauchten vorne ein, während hinten das Wasser ins Boot lief. Chancenlos mussten wir mit ansehen, wie wir uns ein schlechtes Ergebnis nach dem anderen einfuhren. Hinzu kam zwischen dem ersten Rennen des Tages und dem zweiten noch eine Startverschiebung an Land. Lediglich beim Rausfahren hatten wir kurzfristig Spaß mit Doppelsteher. An diesem Tag kamen wir erst um 19:00 Uhr vom Wasser.
Für Montag war etwas mehr Wind angesagt und er hielt sich auch daran. Bei Mittelwind mit einigen wolkenbedingten Böenfeldern konnten wir endlich unsere taktischen Pläne umsetzen und fuhren die Platzierungen 1,7,2,1. Schade nur, dass der zweite Platz ein Frühstart war.
Gesamt hat es somit für nicht mehr als den 6. Platz gereicht. Gewonnen haben Jörn Schulze und Sebastian Ladwig. Glückwunsch dazu!
An dieser Stelle noch einen großes Dankeschön an Olli Voss und Jens Holscher für die Leihgabe ihres Ruders!
Das Gesamtergebnis ist hier zu finden.
Riva del Garda: Samstag und 16. Platz!
14. Juni 2011 von Team Spezial
Nur um noch kurz den Bericht für das Event zu vervollständigen:
Der letzte Regattatag bot nicht viel Neues. Rausfahren, warten, warten, eine Wettfahrt bei wenig Wind segeln und wieder rein!
Reichlich bedient von den Tagen mit schrecklichen Bedingungen, packten wir unsere Boote zusammen. Danach genossen wir noch einmal die italienische Küche und machten uns gegen 24:00 Uhr auf den Heimweg. Selbstverständlich gab es zur Verabschiedung noch einmal Regen.
Am frühen Nachmittag erreichten wir Kiel bei Sonnenschein und genossen den Rest des Tages mit Fischbrötchen am Strand!
Das Gesamtergebnis gibt es hier!
Riva del Garda: Freitag
04. Juni 2011 von Team Spezial
Am gestrigen Tag wurden wir pünktlich um 12 auf's Wasser geschickt. Der geplante Start für 13:00 Uhr musste etwas verschoben werden. Nach langen Stunden des Wartens starteten wir gegen 15:30 Uhr.
Bei Doppelsteher-Bedingungen konnten wir ganz gut mithalten. Allerdings machte sich der Vorteil der härteren Masten der Engländern bemerkbar, sobald der Wind etwas abnahm. In diesem Rennen gingen wir als 10. ins Ziel.
Im zweiten Rennen war der Wind noch unkonstanter. Zudem fiel uns vor dem Rennen auf, dass wir einen Tankdeckel verloren hatten. Wir hatten somit noch einiges an Wasser im Boot, das wir mit um den Kurs schleppen mussten.
Glücklicherweise wurde die Bahn verkürzt und wir gingen als 15. ins Ziel. War aber unerheblich, da wir einen Frühstart hatten...
Ria del Garda: Donnerstag
04. Juni 2011 von Team Spezial
Das erste Rennen des Riva hatte so einiges zu bieten. Nachdem wir die erste Stunde auf dem Wasser damit zugebracht haben dem Startschiff hinterher zu fahren, blieb uns nicht anderes als zuzusehen, wie die 505er einige Startversuche brauchten, bis wir endlich an der Reihe waren. In dieser Zeit nahm der Wind zusehends ab. Nach einem schlechten Start fuhren wir zu weit nach rechts. Der Abstand zu den führenden war bereits an der Luvtonne unglaublich.
Im weiteren Rennverlauf durchfuhren wir diverse Windlöcher, bis wir auf dem Weg zu letzten Luvtonne gar nicht mehr vorwärts kamen. Es war kein bißchen Wind mehr!
Grade einmal 8 Boote schafften das Zeitlimit von 20min hinter dem ersten ins Ziel!
Riva del Garda: Dienstag und Mittwoch
01. Juni 2011 von Team Spezial
Den gesamten Dienstag nutzten wir, um noch einmal das komplette Boot auseinander zu nehmen und so konnte manche potentielle Fehlerquelle beseitigt werden. Leider blieb dann somit keine Zeit fürs segeln.
Heute begann der Tag dann erst mit Regen und wir beendeten die noch notwendigen Basteleien. Um 15:00 Uhr war dann Start für das berüchtigte Alfredo Bastardo Rennen. Die Vorjahresgewinner Jan-Martin und Eike bestimmten den Kurs. Aufgrund des leichten Windes, schnappten sich die beiden ein Paddelboot und fuhren hinaus, um dort als Leeboje aktiv zu werden.
Unsere Aufgabe war es den Start zu eröffnen, indem wir von einer definierten Tonne wegfuhren und hinter uns die Startlinie öffneten.
Bei drehendem Leichtwind bewältigte am Ende ein englisches Team die Strecke vom Start zum Paddelboot und wieder zurück am schnellsten. Jan-Martin und Eike kamen zwar seglerisch nicht auf ihre Kosten, allerdings ließ es sich eines der englischen Teams nicht nehmen, die beiden mit Wasser in Berührung zu bringen.
Morgen geht's dann endlich richtig los.
Riva del Garda: Montag
31. Mai 2011 von Team Spezial
14 Stunden nachdem wir Ratzeburg verlassen haben, kamem wir gestern um 8:00 Uhr in Riva del Garda an. Nachdem wir die Boote abgeladen und unsere Unterkunft bezogen hatten, ließen wir es uns nicht nehmen noch einen kurzen Schlag vor der unglaublichen Kulisse zu segeln.
Die anfängliche Befürchtung, dass das geliehene Ruder nicht genug Abtrieb am Heck machen würde, bewahrheitete sich glücklicherweise nicht so stark. Die Anforderungen an unser seglerisches Können sind nun allerdings etwas größer.
Wir sind nun sehr guter Dinge den englischen Teams nicht mehr chancenlos ausgeliefert zu sein.
Ratzeburg Frühjahrswettfahrten: 5. Platz!
30. Mai 2011 von Team Spezial
Die Zeit vom Wittensee-Fight bis jetzt verging schnell. Für uns schon fast zu schnell. Am vergangenen Wochenende fanden die Ratzeburger Frühjahrswettfahrten statt.
Nach unserem Ruderbruch waren wir seit Abschluss der letzten Regatta nicht wieder gesegelt. Da allerdings Starkwind angesagt war, machten wir uns wenig Sorgen.
Wir reisten am Freitag an und bauten unser Boot auf. Da lediglich ein weiteres Team auch am Freitag aufschlug, ging es früh ins Bett.
Der erste Start war für 13:00 angesetzt. Wir waren pünktlich am Start und dann passierte es. Das reparierte Ruder entschied sich gegen uns und wir konnten nur noch einen Flügel retten, der an ein paar Kohlefäden hing.
An dem Wochenende standen uns somit sechs Wettfahrten ohne T-Ruder bevor. (Die letzte Wettfahrt ließen wir aus.) Der Geschwindigkeitsverlust war merklich. Konnten wir bei den vorherrschenden Bedingungen sonst dominant auftreten, hieß es dieses Mal Schadensbegrenzung.
Mit Platz fünf können wir somit immer noch zufrieden sein. Björn Frasch und Oliver Peter haben diese Regatta verdient gewonnen. Glückwunsch!
Darüber hinaus war es schön zu sehen, wie die teilnehmenden Teams, die noch nicht so gut mit den Bedingungen umgehen konnten, nicht aufgegeben und auch nach unzähligen Kenterungen versucht haben ihr Boot über die Ziellinie zu bringen!!!
An dieser Stelle sei noch Mark & Edda Schürch & Oliver Voss/Jens Holscher für die Leihgabe ihrer Ruder gedankt. Ohne sie wäre der ab Donnerstag startende Riva Cup in Italien hoffnungslos geworden.
Englischer Bericht zum Easter-Tray
17. Mai 2011 von Team Spezial
Folgender Link führt zum englischen Bericht des Easter-Trays. Die deutsche Delegation hat offensichtlich einen guten Job gemacht!
http://www.yachtsandyachting.com/news/?article=156805
Wittensee-Fight: 1. Platz!
06. Mai 2011 von Team Spezial
Letztes Wochenende war es nun endlich soweit. Die Regattasaison wurde auch in Deutschland endlich wieder eröffnet. Hierfür hatte der WSCW an den Wittensee geladen.
Leider waren wir durch das in der Vorwoche gebrochene Ruder mit Handicap angetreten. Axel, der selbst nicht teilnehmen konnte, lieh uns sein Ruder. Dafür vielen Dank an Axel!
Für das gesamte Wochenende war Starkwind angesagt, was uns sehr entgegen kam. Der für Samstag angesetzte Start um 14:00 Uhr wurde schon bei der Steuermannsbesprechung für die 14s nach hinten verschoben. Die Musto-Skiffs entschieden sich gar nicht erst auszulaufen. Lediglich die 505er und die 29er liefen aus und schafften es eine Wettfahrt über den Parcours zu bringen. Wir liefen als erster 14 aus und warteten in der Nähe des Startschiffs auf nachfolgende Boote. Es dauerte etwas, doch 6 Boote schafften es vergebens ins Startgebiet. Alle Boote zurück; Startverschiebung an Land! Wir fuhren noch einen Schlag und dann rein, um die Kräfte zu schonen. Relativ schnell wurde klar, dass diesen Tag kein weiterer Startversuch unternommen werden würde.
Erster Tag und keine Wettfahrt = sehr früh aufstehen am nächsten Morgen!
Für 9:30 war der erste Start angesetzt. Bei vier geplanten Wettfahrten sollte es ein langer Tag bei strahlendem Sonnenschein und Wind auf dem Wasser werden. Die Sonne konnte allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass es zwischen den Wettfahrten bitterkalt war!
Im ersten Rennen verpatzten wir den Start, konnten uns jedoch mit einigen Windrehern und gutem Auge auf den Spigängen bis in Ziel an die Spitze setzen.
Das zweite Rennen lief anfangs besser, allerdings mussten wir die zwischenzeitlich erlangte Führung aufgrund eines kleines Defekts und mangelnder Deckung kurz vor Ziel an Carmen und Olli abgeben.
Carmen und Olli waren schnell unterwegs, somit mussten wir uns zunächst auf sie konzentrieren. Zwei andere Teams rutschten uns leider auf der anderen Bahnseite durch. Im Ziel wurde es noch einmal eng, aber es reichte nur zum dritten Platz.
Kurz vor dem vierten und letzten Rennen war die Kälte fast unerträglich. Für uns stand fest, dass wir diese Wettfahrt gewinnen müssen, um als erste unter die heiße Dusche zu kommen. Gesagt, getan: Letzte Wettfahrt, erster Platz -> Regatta gewonnen!
Wir sind glücklich und erleichtert an die Leistungen vom letzten Jahr anknüpfen zu können.
Ein großes Lob zu guter letzt gebührt dem WSCW, der wieder einmal einen Saisonauftakt nach Maß geboten hat!
Das Ergebnis gibt es hier!
Easter-Tray: 7. Platz!
27. April 2011 von Team Spezial
Die diesjährige Saisoneröffnung verlegten wir- eine Woche vor dem Regattastart in Deutschland- nach Itchenor, England, zum Easter-Tray.
Zusammen mit Team "Erholung Pur" ging es am Mittwoch, dem 20.4.2011, um 20:00 Uhr auf die Autobahn über Calais-Dover weiter nach Itchenor. Die von einer knappen Mehrheit gefällte Entscheidung, die Küstenstraße entlang zu fahren, entpuppte sich als absoluter Zeitkiller.
Ankunft: 16.30 Uhr am Donnerstag!
Wie sich auf der Rückfahrt zeigte, hätten es vier Stunden weniger auch getan!
Am Verein angekommen wurden wir herzlich von allen Anwesenden begrüßt. Wir bauten die Boote auf und ging noch einen Schlag segeln. Der Schlag zog sich jedoch etwas in die Länge, da wir bei Leichtwind gegen die Tide zurück kreuzen mussten.
Abends bezogen wir unser Zimmer direkt im Club und saßen noch mit ein paar Engländern zusammen.
Für Freitag verschob sich der erste Start von 14:00 Uhr auf 15:00 Uhr. Untypisch für England: dieses Mal gab es viel Sonne und dafür nur wenig Wind. Leichtwind und inkonsequente Starts ließen uns nicht über die Plätze 7 und 11 hinaus kommen.
Am Samstag wurde planmäßig um 15:00 Uhr gestartet. Wir entschieden, unseren neuen Mast zu testen. Die dazu benötigten anderen Segel hatte uns Axel mit nach England gegeben. Vielen Dank an dieser Stelle dafür. Der Test bewies klar, dass der Mast bei diesen Leicht- bis Mittelwindbedingungen mehr Druck macht. Für konsequente Starts ist er jedoch kein Garant! Es gibt also noch Trainingsbedarf!
Abends gab es im Club dann eine Superhelden-Party. Wir traten als Superman, Darth Vader, Hulk & Dr. Bruce Banner auf.
Am Ostersonntag fand um 15.00 Uhr noch ein weiteres Rennen statt. Wir hatten wieder den alten Mast gestellt und konnten bei der Geschwindigkeit der Top-Teams nicht mithalten. Der starke Strom und unsere taktischen Fehler taten ihr Übriges und kosteten uns ein paar Plätze.
Mit Blick auf die für Montag angesetzte Yardstick-Regatta "Cystic Fibrosis Open Pursuit Race" vom Hayling Island Sailing Club, wollten wir das Segelrevier schon mal in Augenschein nehmen. Wir fuhren mit dem Auto dorthin und trafen daselbst auf die ortsansässigen 14-ft Segler, die uns über das Rennen informierten.
Das Pursuit Race war eine Langstrecke mit Kängeruh-Start um feste Fahrwassertonnen herum und verlangte uns einiges an Navigation ab.
Dieser Ostermontag zeigte sich von seiner schönsten Seite. Sonne und endlich mal Wind. Mit Doppersteher ging's los. Wir passierten die erste Tonne als 3. 14footer. Eine kurze Kenterung kostete uns leider ein Boot.
Ins Ziel sind wir als 4. 14-footer und ca. als 20. Boot gekommen. Warum wir auf der Ergebnisliste nicht gewertet wurden, bleibt deren Geheimnis.
Hauptsache war für uns, dass wir bei viel Wind den Engländern in Sachen Bootsgeschwindigkeit in nichts nachstehen.
Nach Zieldurchgang verpackten wir unsere Boote und kamen 16 Stunden später wieder zu hause an.
Wir gucken nun zuversichtlich in Richtung Wittensee-Fight am kommenden Wochenende!
Ergebnis Easter-Tray
Ergebnis Pursuit Race
Sportehrenblatt der Stadt Eckernförde!
07. April 2011 von Team Spezial
Am 31.03.2011 wurde Eike im Rahmen einer kleiner Feierstunde für unsere Leistungen im vergangenen Jahr geehrt!
Sportehrung Kreis Rendsburg-Eckernförde!
03. März 2011 von Team Spezial
Am 25. Februar ehrte der Kreis Rendsburg-Eckernförde seine erfolgreichen Sportler für das Jahr 2010.
Diesmal gehörten wir dazu!
Das Jahr 2010 in Zahlen!
22. Januar 2011 von Team Spezial
Im Folgenden ist unser Jahr 2010 einmal in Zahlen zusammengefasst!
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Frohes Neues und danke, danke, danke!
19. Januar 2011 von Team Spezial
Auch wenn das neue Jahr schon fast wieder einen Monat alt, die kommende Saison bereits in Planung ist, wollen wir es nicht versäumen, das vergangene Jahr gebührend abzuschließen.
Wir blicken zurück auf die erfolgreichste, anstrengendste und aber wohl auch aufregendste Saison in unserem Leben.
Bedanken möchten wir uns in erster Linie bei Christopher Wuttke und der Spezial-Electronic AG für die großartige Unterstützung in den letzten Jahren.
Darüber hinaus bedanken wir uns bei den vielen Freunden und Helfern, die uns unermüdlich mit Rat und ganz viel Tat zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Seite standen.
Wir wünschen Euch allen ein frohes neues Jahr 2011 und sagen ganz doll "Danke"!
Just in time auf Messetour!
08. November 2010 von Team Spezial
Nach einer langen Woche auf der Hanseboot ist unser Boot immer noch nicht müde und hat sich auf den Weg in den Süden gemacht. Auf der Electronica in München nimmt es weitere PR-Termine wahr und hängt erst mal richtig ab!

Unter http://www.spezial.de/webcam.php kann es live beobachtet werden.
Skiff Meeting Rhein-Main: 1. Platz!
27. Oktober 2010 von Team Spezial
Vom 15.-17. Oktober fand das alljährliche Skiff Meeting auf dem Langener Waldsee bei Frankfurt statt. Für uns war dies die einzige 14-Regatta, an der wir noch nicht zusammen teilgenommen hatten. Da wir einige Wochen vorher von Olli und Roman shanghait wurden und unsere Meldung während der ASV Regatta in Kiel abgaben, machten wir uns am Freitag auf den Weg.
Pünktlich um 16:00 Uhr starteten wir zusammen mit Ruth und Kathi in Richtung Frankfurt. Eikes neuer Bus erleichterte die Gepäckfrage ungemein, da auf Gewicht und Größe keine Rücksicht genommen werden musste. Bis auf einen Stau vor dem Elbtunnel kamen wir erstaunlich gut durch und wurden gegen 23:30 mit Chili und Freibier in Langen empfangen. Die meisten der 13 gemeldeten Teams hatten sich bereits eingefunden und ließen nun mit uns den Abend gemütlich ausklingen.
Am Samstag gab es ab 9:00 Uhr ein sehr leckeres Frühstück und gleich im Anschluss die Steuermannsbesprechung. Das war allerdings das einzige, was segeltechnisch passierte an diesem Tag. Es folgte stattdessen ein Feuerwerk der Kulinarik. Die Helfer der Regatta ließen nichts unversucht, jeden bis zur vollkommenen Bewegungsunfähig zu versorgen. Hätte nicht mit Beginn der Dunkelheit noch Wind eingesetzt, hätte das auch geklappt. Olli & Olli sowie Sven & Chantal ließen es sich dann nicht nehmen, zumindest eine kleine Runde segeln zu gehen. Die restlichen Crews besetzten derweil die Bar und aßen weiter!
Für den Sonntag war zwar weniger Wind angesagt als für Samstag, es kam zum Glück aber anders. Fast pünktlich um 11:00 Uhr wurde die erste der fünf Wettfahrten gestartet. Mit einem schlechten Start, bei dem wir nicht einmal über die Linie kamen, und einer Kenterung an der ersten Luvtonne beim Gybset, blieb am Ende nur Platz vier übrig. Unser zweites Rennen lief ähnlich, endete jedoch mit einem Platz besser im Ziel.
Wir kamen einfach auf keinen grünen Zweig. Lösung des Problems: Wie schrieben die Regatta ab und vergnügten uns damit, lustige Geschichten der Saison Revue passieren zu lassen. Im Ergebnis sind wir zwar einige Male vor Lachen fast aus dem Boot gefallen, konnten jedoch Rennen drei und vier für uns entscheiden.
Vor dem letzten Rennen des Tages hatten wir so sogar noch eine theoretische Chance auf den Gesamtsieg. Am Start führte ein extremer Winddreher (keine Seltenheit auf dem See) dazu, dass ein Boot kenterte und die ohnehin schon kurze Startlinie noch kürzer machte. Die restlichen Teams kamen somit nicht so recht von der Stelle. Irgendwie lösten wir uns dann doch noch und beendeten auch diese Wettfahrt als erste. Im Endergebnis konnten wir so noch punktgleich an Olli und Matse vorbeiziehen und die letzte Regatta der Saison gewinnen.
Das kulinarische Feuerwerk hielt auch den Sonntag an. So war nach Frühstück, Verpflegung auf dem Wasser, Nudeln nach dem Segeln und Waffeln mit roter Grütze noch einiges mehr aufgefahren worden.
Wir blicken zurück auf eine sehr schöne Regatta, die in dieser Form unvergleichlich ist. Auf diesem Weg noch einmal vielen Dank an die vielen Helfer des Events.
Die Ergebnisse gibt es hier.
In den kommenden Wochen wird unser Boot sowohl auf der Hanseboot in Hamburg als auch auf der electronica in München ausgestellt sein.
Inshore Race Weekend Kiel: 3. Platz!
26. September 2010 von Team Spezial
Nicht einmal eine Woche war seit der EM vergangen, da ging`s beim ASV zu Kiel schon wieder mit dem alljährlichen Inshore Race Weekend in die Kieler Innenförde weiter. Daher luden wir das Boot am Freitagabend noch aus der Originalverpackung von Frankreich ab.
Erster Start am Samstag war um 11:00 Uhr geplant. Für uns und einige andere SeglerInnen eindeutig zu früh, da die Nacht zuvor ein wenig kurz geraten war.
Angesetzt waren für diesen Tag bis zu sechs Wettfahrten. In den ersten beiden Rennen kamen wir nicht richtig in Schwung und fuhren unkonzentriert über die Bahn, die wie jedes Jahr Dreher und Böen am laufenden Band zu bieten hatte. So mussten wir uns mit den Plätzen 6 und 6 zufrieden geben.
In der dritten Wettfahrt wurde die Bahn weiter nach draußen verlegt. Wir hofften, dass wir noch rechtzeitig zum nächsten Start kommen würden, verpassten ihn jedoch, als wir das Segel tauschen mussten, da dieses nicht auf den alten Mast passt. Die Tauschaktion war etwas zu früh, wie sich hinterher herausstellte. So warteten wir über eine Stunde auf den neuen Start, bis dann auch die Color Line das Regattafeld passiert hatte.
In dieser Zeit stellten wir zwei Dinge zum wiederholten Male fest:
1. Warten auf einen 14-footer ist viel anstrengender als ihn zu segeln!
2. Der Sommer ist vorbei! Es war nämlich verdammt kalt!
Im vierten Rennen war unser größtes Problem die kalten, krampfenden Muskeln. Eine Kenterung an der Startkreuz führte dazu, dass wir Kai und Dirk vor uns durchs Ziel gehen lassen mussten.
Wieder etwas agiler durch die Bewegung, konnten wir die letzte Wettfahrt souverän für uns entscheiden. Eine Wettfahrt mehr hätte uns zwar geholfen, aber wir war froh endlich Richtung heißer Dusche aufbrechen zu können.
Für den Sonntag stand traditionell die Langstrecke an, die mit 1,5-facher Wertung ins Gesamtergebnis mit einfloss. Die 15 Seemeilen starteten mit einem gemeinsamen Up-Wind-Start für alle Klassen.
Nach der Luvtonne versuchten wir uns auf den Böen "springend" so schnell wie möglich der weit draußen liegenden Leetonne zu nähern. Sowohl Dirk & Kai als auch Bettina & Jens kenterten ohne Not und wir konnten die Leetonne als erstes passieren. Von da an gaben wir die Führung bis ins Ziel nicht wieder ab. Dennoch spielte schwankender und drehender Wind mit uns und den Verfolgern "Akkordeon". Nahm der Wind zu, vergrößerte sich der Vorsprung, nahm der Wind ab, wurde der Abstand wieder kleiner.
Der abschließende Erfolg reichte jedoch nicht aus, um die drei verpatzten Wettfahrten des Vortages auszugleichen.
Verdiente Gewinner des IRW sind Jörn & Sebastian, die die Langstrecke als dritte beendeten.
Dirk & Kai sicherten sich als gesamt Zweitplatzierte die Gesamtwertung der Nordic Trophy.
Der Newcomer-Preis ging an Gregor Ruschemeier und Jan Müggenburg, die seit dem Kauf ihres Bootes keine Regatta ausgelassen haben.
Wir gratulieren hierzu und hoffen, dass die beiden weiter so aktiv sind!
Europameisterschaft
Quiberon/Frankreich 08. - 11.09.2010
17. September 2010 von Team Spezial
Aufgrund der schlechten Internetanbindung ist uns momentan die zeitnahe und kontinuierliche Berichterstattung leider nicht möglich. Daher: 5 von 14 geplanten Rennen haben wir bereits hinter uns.
Mittwoch: In der ersten Wettfahrt brach uns gleich der Mast. Da drei Wettfahrten für den Tag geplant waren, wurden wir reingeschleppt und bauten unseren Ersatzmast auf. Die ersten beiden Rennen konnten wir somit nicht platzieren. Zum dritten Rennen schafften wir es noch rechtzeitig und konnte als 5. durchs Ziel gehen.
Donnerstag lagen wir gut im ersten Rennen, bis wir an der Leetonne aufgrund einer Wegerechtssituation kenterten. In dem kurzen Rennen konnten wir dann nicht mehr viel aufholen und zielten als 14.
Auf der nachfolgenden Langstrecke gingen wir als 3. um die Luvtonne, gaben jedoch auf den folgenden Raumschotsgängen sieben Plätze bis ins Ziel ab.
Ansätze zum Erfolg sind zu erkennen; jetzt müssen wir nur noch konsequenter unsere Taktik umsetzen.
Für Freitag hatten wir uns vorgenommen, souverän zu starten und vorne mit zu mischen. Das taten wir dann auch. In den drei Rennen des Tages fuhren wir eigentlich die Platzierungen 6,7,6. Wäre da nicht ein Frühstart in der ersten Wettfahrt gewesen. Aus dem 6. aus der ersten Wettfahrt wurde also doch ein OCS mit 25 Punkten. Dennoch waren wir dieses Mal zufrieden mit unserer Tagesperformance.
Am Samstag hofften wir auf weitere zwei Wettfahrten, damit der zweite Streicher in die Wertung mit einfließt. Doch es kam etwas anders: der Wind wollte nicht so recht einsetzen. Nach langem Warten auf Wind wurden wir doch noch aufs Wasser geschickt. Am Ende einer Leichtwindwettfahrt, die wir als 16. abschlossen, hatte der Wettfahrtleiter ein Einsehen und beendete die Europameisterschaft 2010.
Im Gesamtergebnis liegen wir somit auf dem 13. Platz. Wir haben klar unser angestrebtes Ziel verfehlt, allerdings wieder eine Menge gelernt.
Europameister 2010 wurden Roger Gilbert und Ben McGrane mit einer beeindruckenden Serie!
Auf der Abschlussveranstaltung zeigte die deutsche Flotte ihr Stilbewusstsein und verzichtete weder auf Jackett noch auf Krawatte (siehe Fotos). Diese musste jedoch spätestens zu den Aufgaben der Crews Union abgelegt werden, als einige ausgewählte Steuermänner gegen Eike im Armdrücken antreten durften. Geschlagen hat ihn nur einer, dies allerdings unter höchst umstrittenen Umständen.
Olli, der mit Jens vorerst seine letzte Saison segelt, gründete im Anschluss den Helms Club, in dem alle Steuerleute eingeladen wurden, die nicht Mitglied der Crews Union sind und bedankte sich seinerseits mit einem Spiel für die vielen Peinigungen in den letzten Jahrzehnten.
Punkt 0:00 Uhr ging es zurück in Richtung Kiel, wo wir nach 19 Stunden wohl behalten ankamen.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei unseren weiblichen Begleiterinnen Gertje, Runa-Simone und Ingrid für die super Unterstützung an Land bedanken.
Ratzeburg Herbstwettfahrten: 1. Platz!
30. August 2010 von Team Spezial
Nach dem Wochenende in Warnemünde hatten wir die Boote auf dem Rückweg in Ratzeburg abgestellt. Die Anreise am Freitag gestaltete sich somit ohne Trailer um einiges entspannter.
Wir reisten am Freitag an, bauten das Boot jedoch nicht mehr auf, sondern waren froh, dass wir in einer Regenpause die Zelte auf dem Rasen mit 110%iger Wassersättigung aufbauen konnten. Nur wenige Teams taten es uns mit der Anreise am Freitag gleich.
Nach dem am Samstag das Boot aufgebaut war und noch einige Schwachstellen behoben wurden, ging es pünktlich zum Start um 14 Uhr aufs Wasser.
Die erste Wettfahrt fuhren wir einen Start-Ziel-Sieg bei den üblichen Ratzeburger Windbedingungen. In diesem Fall drehende Winde der Stärken 2 - 4, je nach Wolke und Position auf dem See, bei hin und wieder durchkommender Sonne.
In der zweiten Wettfahrt ging der Wind im Mittel runter und wir kenterten auf der Startkreuz durch eine klemmende Fock. Nach einem Duell mit Olli und Peer über die gesamten drei Runden, konnten wir auf dem letzten Downwindgang ins Ziel knapp- mit noch nicht mal einer Bootslänge Vorsprung- als erste durchs Ziel gehen.
Aufgrund eines Gewitters wurden dann alle Boote reingeschickt. Die Freude auf eine warme Dusche währte nicht lange, da der Wettfahrtleiter alle wieder rausschickte. Mit dem Gewitter verschwand jedoch auch der Wind. Also pumpten wir uns bei Flaute raus und kurz darauf auf wieder rein.
Mit Grillen, Lagerfeuer und den Bewohnern der Ratzeburger Siedlung klang der zunehmend kälter werdende Abend aus.
Am Sonntag gab es im Mittel etwas mehr Wind mit weniger Sonne, aber ebenfalls vielen Winddrehern.
Zudem wurde für die Segler ein sehr leckeres Frühstücksbuffet angeboten!
Die erste Wettfahrt führten wir und kenterten aufgrund eines Absprachefehlers an der Leetonne. Olli & Peer schafften es in einem filmreifen Manöver, bei dem Peer über Bord ging, uns grade noch auszuweichen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür an die beiden!
Aufgrund von wegtreibenden Tonnen, wurde die Wettfahrt dann auch noch abgebrochen.
Die nächsten beiden Wettfahrten konnten wir dann mit weniger Aufregung auf dem ziemlich schief liegende Kurs für uns entscheiden.
Die letzte Wettfahrt fuhren wir dann nicht mehr, um das Material für die nächste Woche startende EM zu schonen.
An diesem Wochenende waren leider nur wenige sonst starke Teams am Start. Umso erfreulicher war die zahlreiche Teilnahme der vielen neuen und jungen Teams!
Im nächsten Jahr werden wir die meisten hoffentlich wieder sehen und vielleicht schafft die Flotte es dann ja auch einmal, dass alle Boote rechtzeitig am Start sind und der Wettfahrtleiter seinen Freibiereinsatz einlösen muss!
Hier gibt es die Ergebnisse und ein paar Bilder aus Ratzeburg.
Für uns geht es diesen Freitag zur EM nach Frankreich. Wir werden hier berichten.
Warnemünde Cup: 2. Platz!
29. August 2010 von Team Spezial
Zusammen mit Olli und Jens machten wir uns am Freitagabend auf den Weg nach Warnemünde. Nach der Ankunft bauten wir noch schnell die Boote und die Zelte auf und drehte noch eine Runde durchs Warnemünder Nachtleben. Naja, eigentlich fanden wir nur noch Einlass in eine einzige Spelunke.
Am Samstag ging es dann bei Sonne und Wind um die 3 Bft aufs Wasser. Aufgrund von einem vergessenen Paar Neoprenschuhe, segelten wir solidarisch barfuß. Kann man machen, muss man aber nicht.
In der ersten Wettfahrt fanden wir uns in der Mitte des Rennens auf dem 2. Platz, gingen jedoch auf der falschen wieder auf die Kreuz und deckten nicht konsequent den 3. ab. Im Ziel blieb es dann bei Platz 3.
Im zweiten Rennen des Tages starteten wir aggressiv bei Null und konnten die Wettfahrt durch souveräne Deckung gewinnen.
Das letzte Rennen des Tages bot durch einen Linksdreher an der ersten Luvtonne ein ziemliches Durcheinander. Ein zusätzliches Böenfeld sorgte in der gesamten Situation für den Biss. Dennoch konnten wir uns aus der Situation als erste um die Luvtonne retten und den Spi ziehen. Kaum losgefahren, riss der Mantel des Spifall und der Spi fiel ist Wasser, wodurch wir kenterten. Hieraus entwickelte sich eine Kollision der folgenden Boote. Für uns war das Rennen gelaufen und wir mussten reinfahren. Für eines der kollidierten Boote leider auch.
Mit 3, 1, DNF hatten wir noch die Möglichkeit durch gewinnen der noch zu segelnden beiden Wettfahrten am Sonntag aus eigener Kraft die Regatta zu gewinnen.
Am Sonntag war der Start für 11 Uhr angesetzt. Hoch motiviert und konzentriert gingen wir aufs Wasser und gewannen die erste Wettfahrt und schafften es noch ein Boot zwischen uns und die Gesamtführenden Olli und Jens zu bringen.
In der letzten Wettfahrt hätte uns so ein zweiter Platz gereicht, sofern Olli und Jens hinter uns blieben. Olli und Jens waren sich dessen bewusst und griffen uns bereits vor dem Start an. Mit einer Doppelwende befreiten wir uns kurzfristig, wurden dann jedoch wieder attackiert. Mit zwei Strafdrehungen vor der Startlinie kosteten uns einen guten Start. In dem Rennen versagte Olli & Jens noch das Spifall den Dienst, wodurch wir an ihnen vorziehen konnten und die Aufholjagd auf die vier noch voraus liegenden Boote begann. Im Ziel konnten wir leider nur noch mit einem Meter Abstand auf den Dritten durchs Ziel gehen.
Mittlerweile wissen wir, dass der so gefahrene Angriff in der Vorstartphase nicht Regelkonform war und mehrere Wettfahrtregeln verletzt hat.
Wir haben auf jeden Fall wieder viel gelernt und hatten viel Spaß bei den engen Manövern.
Glückwunsch an dieser Stelle an Olli und Jens zum Gesamtsieg.
Die Ergebnisse des Wochenendes gibt es hier.
Travemünder Woche: 1. Platz!
29. Juli 2010 von Team Spezial
Als drittes Event in diesem Monat stand für uns die 121. Travemünder Woche an. Motiviert von dem bisherigen Verlauf der Saison wollten wir es diesmal nach der Anstrengung in England etwas ruhiger angehen lassen.
Der für Samstag ab 13 Uhr angesetzten Wettfahrten ließen für Erholung jedoch keinen Spielraum. Mit Windgeschwindigkeiten von 5+ Bft. und einer kurzen, steilen Welle gab es jede Menge Kenterungen bei allen Teams. Die Ergebnisliste lässt erahnen, wie schwierig die Bedingungen waren. Trotz mehrerer Kenterungen beendeten wir die drei Wettfahrten als 1.
Für Sonntag war etwas weniger Wind angesagt, was uns auch recht sein konnte, da die Vortagsbedingungen einige Blessuren hinterlassen haben. Bei besten Segelbedingungen, mit immerhin einer wolkenbedingten Leichtwindphase, schafften es diesmal mehr Teams ihr Boot ins Ziel zu bringen.
Auch diese drei Tageswettfahrten konnten wir alle für uns entscheiden.
Der Montag versprach wenig Wind. Laut Vorhersage zu wenig, um überhaupt zu segeln. Die Vorhersage sollte fast recht behalten, bis sich gegen 15 Uhr Thermik durchsetzte. Da wir mit den Assos 99 zusammen auf der Bahn, jedoch getrennt gestartet wurden, war unser erster Start erst für 18 Uhr angesetzt. Bei Bedingungen mit Doppelsteher und Sonne entschieden wir die erste Wettfahrt für uns. Im zweiten Rennen mussten wir nach einem bereinigten Frühstart auf die falsche, rechte Seite segeln und lagen an der Luvtonne auf Platz 3, hinter Bettina/Jens & Dirk/Kai. Bis ins Ziel konnten wir zwar wieder etwas aufholen, durch den abnehmenden Wind hatten wir mit unserem Boot keine Speedvorteile mehr.
Der Dienstag ließ bis 13 Uhr dann tatsächlich keine Wettfahrten mehr zu. Wir haben somit die 121. Travemünder Woche mit sieben Tagessiegen und einem dritten Platz gewonnen und unseren Vorjahreserfolg klar verteidigt.
Das Ergebnis gibt es hier.
Sonntag: 3 Wettfahrten und viel Wind
21. Juli 2010 von Team Spezial
Der Start am Sonntag war für 11 Uhr angesetzt, wurde dann jedoch am Morgen wieder verschoben, da das Startschiff defekt war und Ersatz organisiert werden musste. Gesegelt werden sollten drei kurze Up-And-Down Rennen. Für jedes Rennen gab's eine Einzelwertung und zudem noch eine Gesamtwertung aus den drei Ergebnissen.
Schon auf dem Weg zum Regattakurs war klar, dass die angesagten 15 Knoten Wind etwas untertrieben waren.
Im ersten Rennen (Lowestoft Bowl) erwischten wir einen guten Start und waren an der Führungsgruppe dran, legen uns jedoch bei einer Halse auf die Seite und kenterten mehrere Male hin und her. Nach vorne war nicht mehr viel zu holen und nach hinten war auch eine Große Lücke entstanden, so gingen wir immerhin noch als 6. durchs Ziel.
Im zweiten Rennen (Hunstanton Plate) wollten wir besser sein. Nach einem guten Start gingen wir als zweite um die Luvtonne und gelangen als erste an die Leetonne, da das führende Boot kenterte. Auf dem Weg zur zweiten Luvtonne lagen wir über den Verfolgern und fuhren in sicherer Führungsposition, bis dann plötzlich die Fock absackte. Wir mussten das Boot kentern und erst einmal reparieren. Die Führung war natürlich weg und wir gingen nur noch als 10. ins Ziel.
Im dritten und letzten Rennen des Tages (Island Commemorative Trophy), fuhren wir anstatt zwei Runden eine Runde länger. Die ersten beiden Boote erlaubten sich dieses Mal keine Fehler, und wir vermochten nicht an ihnen vorbei zu ziehen, gingen somit als 3. über die Ziellinie.
Trotz unserer durchwachsenen Ergebnisse, reichte es für einen 3. Gesamtrang.
Auf der Siegerehrung gab es dann noch so einige Preise für uns. Am Wochenende wurden wir mit folgenden Preisen geehrt:
- 5. Platz: Prince of Wales Cup (Wettfahrt um die Englische Meisterschaft)
- 1. Nichtenglisches Boot beim Prince of Wales Cup
- 3. Platz: Island Commemorative Trophy
- 3. Platz: Wertung aller Rennen & Prince of Wales Cup, mit einem Streicher außer dem POW-Cup
- 1. Platz: Royal Cornwall Trophy, Wertung aller Rennen & Prince of Wales Cup ohne Streicher
Fazit: Es war ein erfolg- und lehrreiches Wochenende, das Lust auf mehr internationale Wettkämpfe macht. Die Engländer sind zwar stark, aber nicht unschlagbar.
Bedanken möchten wir uns zum einen bei Damian, für die Gastfreundschaft auf der Hinreise und zum anderen bei Dirk und Kai, die zu zweit das Boot mit nach England genommen haben.
Die Ergebnisse und ein paar Bilder folgen in den nächsten Tagen.
Unter folgenden Links sind zwei Berichte zur Regatta zu finden:
http://www.thedailysail.com/dinghy/10/56071/international-14-pow-week-report
http://www.yachtsandyachting.com/news/?article=152869
Samstag: Englische Meisterschaft: 5. Platz!
17. Juli 2010 von Team Spezial
Nachdem gestern abermals keine Rennen wegen zu viel Wind gestartet werden konnten, waren heute endlich segelbare Bedingungen.
Damit am Ende des Wochenendes auch tatsächlich eine englischer Meister fest steht, fand heute das alles entscheidende Rennen statt.
Wir erwischten einen schlechten Start und kamen bei noch moderaten Windbedingungen nicht richtig in Schwung. An der ersten Luvtonne hängten wir dann unser Ruder an einen dort verankerten Kanister. Über die Sinnfälligkeit, dort so ein Hindernis zu platzieren, denken wir immer noch nach... Diese Aktion kostete natürlich erneut Plätze.
Wie schon so oft ging es ans Aufholen. Langsam nahm der Wind zu, wir gewöhnten uns an die Welle und brachten das Boot auf Touren. Mit mehr Speed und mehr Höhe überholten wir Boot für Boot.
Nachdem der Wind auf durchschnittlich 20 Knoten zugenommen hatte und wir ohne Kenterungen die sechs Runden mit Schenkel, Dreieck, Schenkel, Dreieck, Schenkel, Dreieck, Ziel nach ca. drei Stunden ohne Kenterung überstanden hatten, wurden wir mit einem 5. Platz belohnt.
Die Freude über den Erfolg ist bei uns beiden gleich groß. Die Freude darüber, dass Eike mit diesem Platz in die Riege der Crews Union (Gewerkschaft der Vorschoter, die mit den Steuerleuten böse Dinge tun) aufgenommen wird, dürfte bei Eike überwiegen.
Dirk und Kai haben nach einigen Kenterungen das Ziel als 15. erreicht. In jedem Fall beachtlich, da von den 38 gestarteten Booten lediglich 16 das Boot über die Ziellinie gesteuert haben.
Donnerstag: zu viel Wind
15. Juli 2010 von Team Spezial
Die für heute angesetzten 2 Rennen mussten leider ausfallen, da der Wind in Böen über 40 Knoten pustete. Die unvorhergesehene freie Zeit konnten wir nutzten, um die `just in time` komplett startklar zu machen. Zudem half es uns, die aus Deutschland importierte Sommergrippe weiter zu kurieren.
Für Freitag ist etwas weniger Wind angesagt, sodass wir hoffentlich das Rennen um die Englische Meisterschaft segeln können.
Kurz zur Erklärung: Der Titel des Englischen Meisters wird in einem einzigen Rennen ermittelt. Bei den Wettfahrten an den anderen Tagen handelt es sich um andere Trophies, die eigenen Wertungen unterliegen.
Prince of Wales Cup
13. Juli 2010 von Team Spezial
Die Sachen sind gepackt und die Windvorhersage ist bisher auch ganz nach unserem Geschmack.
Heute Abend geht es vom Hamburger Flughafen in Richtung London. Nach einer Übernachtung daselbst fahren wir dann am nächsten Morgen weiter nach Hayling Island. Wir werden an dieser Stelle berichten.
Mehr Infos zum Event sind zu finden unter http://www.hisc.co.uk/entry_pow/pow_news.htm.
Deutsche Meister im Int 14: Es ist geschafft!
05. Juli 2010 von Team Spezial
Es ist endlich geschafft: Wir sind mit "just in time" die neuen Deutschen Meister im Int 14!
Mit zwei Siegen aus den letzten beiden Regatten reisten wir am Mittwochabend in Grömitz an und begannen sofort damit, das Boot aufzubauen. Trotz minimaler Unwägbarkeiten und einer Leichtwindvorhersage ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen.
Am Donnerstag füllte sich das Strandvorfeld langsam. Für den Nachmittag stand zunächst die Vermessung auf dem Plan, um im Anschluss zum warm-up ein Langstreckenrennen mit der Flotte zu bestreiten. Bei konstanten 4 Bft und Sonne hatte wir uns auf dem Spigang gerade die Führung erkämpft, als plötzlich der Genacker ein Stück herunter kam. Kein gutes Zeichen. Auf der Kreuz fuhren wir dann allerdings erstaunlich schnell und landeten kurz hinter Olli Voss und Jens Holscher am Strand.
Für Freitag waren die ersten der neun Rennen angesetzt. Diese Planung scheiterte jedoch daran, dass nicht einmal der Hauch eines Lüftchens wehte, das eine Wettfahrt zugelassen hätte. Der Tag wurde mit Basteln, Baden und Sonnen verbracht. So war nun doch noch Zeit genug, um das Boot ausgiebig zu polieren.
Der Samstag versprach nicht besser zu werden, was allerdings die Hoffnung und Vorfreude nährte, bei Flaute das Viertelfinalspiel Deutschland gegen Argentinien sehen zu können. Es kam, wie es kommen musste: um 15.00 Uhr setzte der Wind ein und pünktlich zum Anpfiff um 16.00 Uhr begann die erste Wettfahrt!
Am ersten Start passten wir einen Moment nicht auf und verloren die Lücke in Lee, sodass wir beim Start nicht wegkamen. Da war dann zunächst einmal Hinterherfahren angesagt. Durch gute Taktik und viele Wenden schafften wir es letztendlich als 2. nach Olli und Jens ins Ziel. Unzufriedenheit nagte an uns: wir wollten mehr.
Am zweiten Start fuhren wir zu spät los und hatten Glück, dass es einen Gesamtrückruf gab. Mit der gleichen Taktik, ganz in Lee an der Tonne zu starten, verteidigten wir den Startplatz in diesem Rennen gut, berührten jedoch ein Boot in Lee und mussten eine Strafdrehung machen. Die kurze Führung war dahin und es gestaltete sich äußerst schwierig, einen Weg durch die Abwinde zu finden. Mit taktischen Tonnenannäherungen und Böen-Hopping retteten wir uns als 3. ins Ziel.
Da Olli und Jens auch dieses Rennen gewonnen hatten, stand für uns fest, dass wir im nächsten Rennen zunächst in deren Nähe bleiben mussten, um uns dann rechtzeitig zu lösen und genügend Boote zwischen uns und sie zu bringen. So war zumindest der Plan. In der Praxis sah es dann aber so aus, dass wir vor den beiden lagen, uns jedoch zu spät auf den Angriff der Spitze des Feldes konzentrierten, als der Wind stark abnahm. Das Ergebnis war am Ende, dass Olli und Jens als 5. und wir als 8. zielten. Gesamt führten die beiden und wir lagen auf Platz 4. Theoretisch war noch alles drin. Die Abweichung der Theorie von der Praxis allerdings konnte LeserIn soeben erfahren.
Immerhin hatte Deutschland gegen Argentinien 4:0 gewonnen!
Für den Sonntag war eine Gewitterfront angesagt, sodass der Wettfahrtleiter den ersten Start vorsorglich auf 12.00 Uhr verschob. In Grömitz war nichts zu sehen von dem Gewitter, sondern vielmehr feinster Wind von Land aus.
Fast pünktlich um 12.00 Uhr startete die erste Wettfahrt. Viele Winddreher bei böigen Winden verlangten uns einige Wenden ab. An der ersten Luvtonne zogen wir ca. als 6. den Spi. Mit vielen Halsen von einer Bö zu nächsten hatten wir an der Leetonne auf die Führenden aufgeschlossen. Wieder gingen wir beim nächsten Mal als 3. um die Luvtonne. In der Dreiergruppe, die sich vom Feld abgesetzt hatte, waren Olli und Jens nicht vertreten. Auf dem Dreieckskurs veränderte sich nichts. Es ging wieder auf die Kreuz. Wir riskierten etwas und wendeten den Drehern hinterher. An der letzten Luvtonne gingen wir als 2. Boot rum, konnten durch den früheren Jibe-Set sofort auf eine Bö "aufspringen" und lagen in Führung. Bis ins Ziel gaben wir diese dann auch nicht mehr ab. Olli und Jens zielten als 8. Somit waren wir, einen Streicher eingerechnet, mit einem Punkt in Führung.
Das letzte Rennen sollte alles entscheiden. Es dauerte einige Zeit, bis es dem Wettfahrtleiter gelang, den Kurs bei pendelnden Winden neu auszulegen. Dabei konnten wir beobachten, wie der Wind immer weiter abflaute, wodurch die Windreher nach und nach aufhörten sich zu drehen. Dann das Signal zur nächsten Wettfahrt: neuer Start - neues Glück. Wir erwischten einen guten Start, fuhren jedoch auf die falsche Seite. Kurz vor der Luvtonne das erlösende Signal: "tuuuuuuuuut, tuuuuuuuuut, tuuuuuuuuut"! Abbruch: "just in time".
Wir hatten tatsächlich die German Open noch gewonnen! Absoluter Wahnsinn!
Wir sind überglücklich, dass wir dieses Saisonziel erreicht haben und endlich mit einem Boot fahren, das nicht andauernd kaputt geht.
Unser Dank gilt einmal mehr in erster Linie der Spezial Electronic AG, ohne die all dies nicht möglich wäre.
Darüber hinaus möchten wir uns bei unseren Familien, Freunden und vielen Helfern bedanken, die uns stets mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Die Ergebnisse gibt es hier!
Ankündigung der German Open
29. Juni 2010 von Team Spezial
Ratzeburg Frühjahrswettfahrten 2010: 1. Platz!
28. Juni 2010 von Team Spezial
Die Regatta in Ratzeburg ist zwar schon etwas her, dennoch hier ein kurzer Bericht.
Wir reisten bereits am Freitagabend an, um in aller Ruhe das Boot aufzubauen und am Samstag nicht erst just in time am Start zu sein. Am Samstagmorgen wehte der Wind dann so heftig über den See, dass es fast schon nach zu viel aussah.
Unserem Vorsatz folgend, legten wir als erste ab und begannen mit dem Einsegeln. Aufgrund der engen Hafeneinfahrt dauerte es ziemlich lange, bis sämtliche Teams am Start waren.
Am Start kamen wir gut weg, gingen als erster um die Luvtonne und gaben die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Die zweite Wettfahrt lief ähnlich, jedoch war es diesmal deutlich enger. Im dritten und letzten Rennen des Tages verpatzten wir eine Halse und fielen vom 1. auf den 6. Platz zurück. Mit vielen Wenden durch die drehenden Böen konnten wir uns als zweites Boot ins Ziel retten.
Im ersten Rennen des Folgetages kamen wir nicht an dem 2. der Gesamtwertung vorbei und mussten uns in dem Rennen geschlagen geben. Mit dieser Konstellation wurde es noch einmal eng und der Gesamtsieg war gefährdet.
Im fünften Rennen dann ging es quasi um die Vorentscheidung. An der ersten Luvtonne waren wir nur 5., Dirk und Kai auf dem ersten. Wir mussten angreifen, um die Entscheidung nicht auf die letzte Wettfahrt zu verschieben. Ein extremer Rechtsdreher sorgte dafür, dass die Führenden die Leetonne falsch einschätzten und den Spi früher bergen mussten. Wir erreichten mit Mühe die Tonne und waren 2. am Leefass. Auf den nächsten beiden Runden gaben wir dann noch mal alles und gingen als 1. über die Linie. Die Regatta war gewonnen. Das letzte Rennen konnten wir entspannt angehen. Leider etwas zu entspannt, da wir Jörn und Sebastian, die einen super Steuerbordbugstart nach rechts fuhren, später vergaßen und dabei die Vorfahrt nahmen. Nach dem Strafkringel war die Konzentration weg, aber wir beendeten die Wettfahrt immerhin mit Platz acht.
Der SV Wakenitz hat wieder einmal bewiesen, dass diese sehr gut organisierte Regatta mit den vielen freiwilligen Helfern und der netten Atmosphäre immer wieder eine Reise wert ist.
Neben dem Gesamtsieg freuen wir uns zudem über ein Boot, das keinerlei Ausfallerscheinungen hatte!
Im Juli geht's nun richtig los. Wir werden an dieser Stelle berichten!
Die Ergebnisse aus Ratzeburg gibt es hier.
Wittensee-Fight 2010: 1. Platz!
03. Mai 2010 von Team Spezial